Blog · · Von Rickard Eriksson

KI verleiht keine Superkräfte an alle. Nur an die, die wissen wie

KI ist kein Ersatz, sondern ein Multiplikator: Sie vervielfacht, was man bereits kann. Das schafft eine neue Kluft am Arbeitsplatz, und sie wächst jeden Monat. Aber diese Kluft ist kein Naturgesetz.

Dieses Bild wurde von einer KI erstellt und von einer Person freigegeben. Die maschinenlesbare KI-Kennzeichnung ist in der Bilddatei enthalten.

Vor etwa 12.000 Jahren stand die Menschheit vor einem technologischen Wandel. Einige begannen zu säen, legten Vorräte an und bauten Dörfer. Andere schnauften verächtlich und jagten weiter Mammuts. Man weiß, wie es ausging: Diejenigen, die das Neue lernten, bauten Zivilisationen auf, und die Mammuts starben übrigens aus.

Der Punkt dieser Geschichte ist nicht, dass die Technik am Ende immer gewinnt. Der Punkt ist, dass der Wandel nicht alle gleichzeitig nach oben brachte. Er hob diejenigen, die zuerst lernten, und es dauerte einige tausend Jahre, bis der Rest aufholte. Diesmal haben wir keine tausend Jahre Zeit. Kaum ein paar Jahre.

Ein Multiplikator, kein Ersatz

Das Wichtigste, was man über KI im Arbeitsleben verstehen kann, passt in einen Satz: KI ist kein Ersatz, sie ist ein Multiplikator. Sie vervielfacht, was man bereits kann.

Eine erfahrene Juristin, die genau weiß, wonach sie in einem Vertrag sucht, kann die KI eine Woche Lesearbeit an einem Nachmittag erledigen lassen, denn sie erkennt sofort, wenn die Antwort falsch ist. Eine Marketingspezialistin, die ihr Handwerk beherrscht, bekommt zehn brauchbare Ideen statt einer. Aber wer mit null multipliziert, bekommt null, nur schneller und mit selbstsichererem Ton. Wer KI wie ein Orakel behandelt und vage Fragen stellt, erhält elegant formulierte Mittelmäßigkeit zurück und zieht oft falsche Schlüsse daraus, weil es ja so überzeugend klingt.

Dazu kommt, dass der Wandel diesmal andersherum verläuft als bei allen früheren. Nicht die handwerklichen Berufe sind zuerst betroffen, sondern die Büroarbeit, also genau die Gruppen, die technische Umbrüche sonst von der Zuschauertribüne aus beobachtet haben.

Die Kluft, die jeden Monat wächst

Das Ergebnis sieht man schon heute in den Unternehmen: eine wachsende Kluft zwischen denen, die wissen, wie man KI nutzt, und denen, die nur damit herumspielen. Zwei Kollegen mit derselben Berufsbezeichnung und demselben Gehalt liefern auf völlig unterschiedlichen Niveaus, der Unterschied liegt nicht im Talent, sondern in der Technikkompetenz.

Die übliche Reaktion von Arbeitgebern ist, Lizenzen zu kaufen und zu hoffen. Aber eine Lizenz macht niemanden zum Landwirt, genauso wenig wie eine Hacke vor 12.000 Jahren. Das Wissen, wie man fragt, was das Tool nicht kann und wann man der Antwort misstrauen sollte, steckt nicht in der Verpackung.

Die Superkräfte zur Mannschaftssportart machen

Schulungen helfen, deshalb gibt es ja Bildungsunternehmen. Aber wir haben EuroWork mit einem ergänzenden Gedanken aufgebaut: Der beste Weg, die Kluft zu schließen, ist, das Know-how direkt in den Arbeitsplatz einzubauen, sodass das Niveau für alle steigt, und nicht nur die Decke für einige wenige.

Konkret sieht das in der Anwendung so aus. Die besten Fragen der erfahrensten Mitarbeiter werden als Vorlagen gespeichert, die alle nutzen können, statt dass jeder seine eigenen Zauberformeln erfinden muss. Die eigenen Dokumente, Richtlinien und Handbücher der Organisation werden als Grundlage für die KI in allen Gesprächen herangezogen, sodass die Antworten auf eurer Realität basieren und nicht auf dem allgemeinen Internet. Fertige Spezialisten antworten so, wie es die Organisation möchte, mit dem richtigen Ton und der richtigen Terminologie, denn ein Glossar steuert jede Antwort. Und wer sich unsicher fühlt, kann den Schulungsassistenten im Menü alles fragen, auch die dümmsten Fragen, , ohne dass es ein Kollege mitbekommt.

So wird der Multiplikator zu einer Eigenschaft des Arbeitsplatzes und nicht nur einiger Enthusiasten. Die Kluft ist nämlich kein Naturgesetz. Sie ist die Summe davon, dass jeder sich selbst überlassen wurde.

Die Frage bleibt

Eure Mitarbeiter nutzen bereits KI, einige brillant, die meisten planlos. Wisst ihr, wer zu welcher Gruppe gehört, und wisst ihr, was sie damit teilen?

Wer das Know-how in den Arbeitsplatz integriert hat, muss nicht raten.

Rickard Eriksson

Rickard Eriksson

1996 schuf Rickard Eriksson das, was LunarStorm wurde, das erste soziale Medium der Welt, und hat seitdem Menschen aus über 7.000 Unternehmen und öffentlichen Organisationen in KI geschult. Heute leitet er EuroWork.

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Dieser Text wurde von einer KI aus dem Schwedischen ins Deutsch übersetzt.

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