Was ist Feinabstimmung (fine-tuning)?

Ein fertiges KI-Modell mit eigenen Daten nachtrainieren. Wann es nötig ist, wann nicht, und warum die meisten gut ohne auskommen.

Feinabstimmung, auf Englisch fine-tuning, bedeutet, ein bereits trainiertes KI-Modell noch ein bisschen mit eigenen Daten zu trainieren, damit es einen bestimmten Stil, Fachjargon oder eine bestimmte Aufgabe lernt. Das Ergebnis ist eine eigene Modellvariante, die dieses Wissen in sich trägt.

Das klingt, als sollte es jeder Betrieb machen, aber in der Praxis ist es selten der richtige erste Schritt. Feinabstimmung ist teuer, braucht große Mengen guter Beispiele, und das Modell muss neu trainiert werden, wenn sich die Daten ändern. Für den häufigsten Bedarf, dass die KI auf Basis eurer Dokumente und eurer Fachbegriffe antwortet, gibt es einfachere Wege, die sich sofort mit den Daten aktualisieren: Holt die richtigen Unterlagen in jede Frage (die Technik heißt RAG und hat einen eigenen Eintrag) und steuert die Antworten mit Anweisungen und Wortlisten.

So arbeitet EuroWork: Die Wissensbibliothek macht eure Dokumente zum Grundlagenmaterial für alle Fragen der Mitarbeiter, die Spezialisten enthalten eure Anweisungen, und die Terminologieliste steuert die Wortwahl, alles ohne dass ein Modell neu trainiert werden muss. Feinabstimmung hat ihren Platz, aber der ist schmaler, als es die Broschüren der Anbieter vermuten lassen.

EuroWork

Deine Mitarbeiter nutzen schon jetzt KI, oft in privaten Accounts, wo niemand sieht, was da reinkopiert wird. Mit EuroWork bekommst du dieselbe KI-Hilfe an einem Ort, an dem du die Kontrolle hast: sensible Daten werden abgefangen, bevor sie rausgehen, die Verarbeitung bleibt in der EU, jede Antwort zeigt dir den Preis an und die Geschäftsführung legt die Regeln fest.

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